Rede unserer Stadtverordneten Patricia Bhend zur Vergabe städtischer Baugrundstücke für gemeinschaftliches Wohnen im Rahmen einer Konzeptvergabe

Die Suche nach einem geeigneten Grundstück ist für gemeinschaftliche Wohnprojekte oft sehr mühsam und zeitaufwändig. Interessierte wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen, kennen die Ansprechpartner:innen nicht und werden mit ihren Anliegen von A nach B nach C verwiesen. Die transparente öffentlichen Ausschreibung – in Verbindung mit dem strukturierten Konzeptverfahren – schafft Klarheit und konkrete Möglichkeiten.

Gemeinschaftliches Wohnen – innovativer als die Gesetzgebung

Über Höhen und Tiefen des gemeinschaftlichen Wohnens hat die grüne Fraktion mit Afra Höck von der Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen und Carsten Dietsche von der Gruppe Wir.Raum.OF gesprochen. Am 29. März haben wir den Film „wer wagt beginnt“ im filmklubb in Offenbach gezeigt und im Anschluss eine Talkrunde zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“.

Verbesserungen für Bieber-Waldhof

Die Stadtverordnetenversammlung wird am kommenden Donnerstag eine deutliche Aufwertung für den Bereich um die Hochhaus-Siedlung in Bieber-Waldhof auf den Weg bringen. Die Stadt plant insgesamt knapp 3,2 Millionen Euro in den Stadtteil zu investieren um damit mehr Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit der Freiflächen zu erreichen. Die Grünen sind davon überzeugt, dass das Geld hier am richtigen Platz investiert wird.

Rede unseres Stadtverordneten Olaf Zimmermann zum Antrag „Rumpenheim: Möglichkeiten der baulichen Aufwertung des Stadtteils im Allgemeinen und des Kurhessenplatzes im Speziellen“

Nachdem die beiden Stadtteile Bürgel und Bieber mit den finanziellen Mitteln aus dem Hessischen Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ die Chance eröffnet bekommen sich zukunftsfähig aufzustellen, wird ein entsprechendes Förderprogramm nun von der CDU für den Stadtteil Rumpenheim vermisst.

Das macht aus unserer Sicht durchaus Sinn, denn die drei Stadtteile sind von ihrer historischen Bausubstanz durchaus vergleichbar. Und allein schon bei der Frage der Gleichbehandlung der Stadtteile muss man diesen Antrag befürworten.

Rede unserer Stadtverordneten Patricia Bhend zum Antrag „Projekte gemeinschaftlichen Wohnens fördern“

Erstens: Gemeinschaftliches Wohnen ist gut für die Quartiere. Gemeinschaftliche Wohnprojekte fördern gesellschaftliche Teilhabe. Die Wohnprojekte sind in der Regel offen für Menschen jeden Alters, Weltanschauung, Kultur und sexuellen Orientierung. Mit dieser Offenheit strahlen sie positiv ins Quartier aus. Zudem engagieren sich Menschen oft über das eigene Projekt hinaus ehrenamtlich im Quartier. Bewohner:innen des Quartiers wiederum können an Aktivitäten des Wohnprojekts teilnehmen.
Zweitens: Gemeinschaftliches Wohnen fördert die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum – nicht nur in Offenbach eine große Herausforderung für die Kommunen!
Drittens: Gemeinschaftliches Wohnen ist nämlich auch gut für das Klima!