Rede unserer Stadtverordneten Brigitte Koenen zum Antrag „Umbau und Renovierung der ehemaligen Fröbelschule für das Interimsgymnasium am Güterbahnhof“

Stadtverordnete Brigitte Koenen

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine Damen und Herren,

In Offenbach werden Wohnungen, Wohnungen und noch mehr Wohnungen gebaut, die Stadt wächst und wächst und wenn eine Stadt wächst, muss mit ihr aber auch die benötigte Infrastruktur mitwachsen.

Und da hinken wir leider etwas hinterher, meine Damen und Herren. So haben wir bereits jetzt schon ein Problem: Für das kommende Schuljahr 2023/24 haben wir nicht genügend Schulräume an unseren bestehenden Gymnasien für alle Schüler:innen, die ab der 5. Klasse dorthin möchten.

Bereits im Juli des Jahres haben wir mit dem Magistratsantrag 0311 den Neubau eines Gymnasiums am Güterbahnhof beschlossen. Schon in diesem Antrag wurde aufgezeigt, dass die Entwicklung der Schülerzahlen im Stadtgebiet die Aufnahmekapazitäten der bestehenden Gymnasien übersteigt. So fehlen bereits für das Schuljahr 2023/24  drei Klassenräume. Das neu zu bauende Gymnasium ist aber erst 2027/28 bezugsfertig.

Wohin also mit den Schülern??

Den uns jetzt vorliegenden Antrag des Magistrats, der besagt als Interimslösung die ehemalige Fröbelschule an der Goethestraße herzurichten halten wir Grünen für eine sehr gute Lösung.

Meine Damen und Herren, wir alle hatten die Gelegenheit und auch die Zeit die vorgeschlagenen Maßnahmen zu prüfen und im Ausschuss Kultur, Schule, Sport hat Dezernent Paul Gerhard Weiß noch einmal ausführlich jede einzelne, geplante Maßnahme und auch die entstehenden Kosten erklärt und hierzu konnten Fragen gestellt werden. Ich werde deshalb nicht mehr auf den Inhalt des Antrages eingehen.

Sicher ist, ich wiederhole mich, dass wir diese Räume nächstes Jahr brauchen.

Sicher ist auch, dass wir unsere Schüler nicht auf der Straße und auch nicht auf der grünen Wiese unterrichten können. Das liebe CDU wäre wirklich unzumutbar!

Jetzt zum Verhalten der CDU und der FW.

Bereits im Ausschuss, als Sie mit ihren Nein-Stimmen den Antrag ablehnten, habe ich mich sehr gewundert. Es wurden von ihnen keinerlei Fragen gestellt, auch keine Begründung ihrer Ablehnung erfolgte und noch befremdlicher war es, dass von Ihnen kein Vorschlag zu hören war, wie sie dieses Problem lösen wollen!

Meine Damen und Herren stimmen wir alle diesem Antrag zu, da hier Geld in ein Gebäude investiert wird, dass der Stadt gehört und auch in Zukunft für schulische Zwecke genutzt werden wird, also investieren wir in ein städtisches Gebäude und nicht in sehr, sehr kostspielige Container.

Dem Ergänzungsantrag der Linken werden wir nicht zustimmen. Wir verstehen zwar deren Anliegen, die Linken wollen einfach auf Nummer sicher gehen, aber uns erscheint er unnötig. Wir vertrauen den Aussagen unseres Bau- und Schuldezernenten, der Kraft seines Amtes, als Schuldezernent, selbst ein starkes Interesse daran hat, in der Zukunft genügend Unterrichtsräume für unsere Offenbacher Schüler:innen zur Verfügung zu haben.

Meine Damen und Herren, der Ostfriese würde sagen: „WATT MUTT – Datt MUTT!“

Und  meine Damen und Herren -„DATT MUTT!“

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.