Rede unseres Fraktionsmitglieds Nata Kabir zur Umsetzung des Startchancen-Programms

Das Startchancen-Programm haben maßgeblich unsere grünen Kolleginnen im Bund in der letzten Legislatur vorangetrieben und sie haben auf die richtigen Themen gesetzt: Vor allem bei den Jüngsten ansetzen; Förderung an den Schulen, an denen sie wirklich nötig ist; und ganzheitlich denken – nicht Räume oder Personal oder Konzept, sondern alles zusammen. Denn das alles geht Hand in Hand.

Newsletter unserer Fraktion im September 2025

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Kommunalwahl im März wirft ihre Schatten in der Stadtverordnetenversammlung in vielen Debattenbeiträgen voraus. Einige haben mitbekommen, dass in der vergangenen Sitzung der Stadtverordneten ein unsäglicher Antrag der AfD auf der Tagesordnung stand, dessen Ziel es war, die von uns geschaffene Antidiskriminierungsstelle abzuschaffen. Manche haben sich gewundert, warum die grüne Fraktion sich in der Diskussion um den Antrag nicht zu Wort gemeldet hat. Selbstverständlich stehen wir zur Antidiskriminierungsstelle, unterstützen ihre Arbeit und sind regelmäßig im Austausch. Auch auf der Demo vor der Parlamentssitzung waren wir Grünen unter anderem mit Sabine Groß, Wolfgang Malik und Tobias prominent vertreten.

Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Dr. Sabrina Engelmann zum „Neubau des Gymnasiums Emmy-Noether-Schule“

Beim Neubau des Emmy-Noether-Gymnasiums wird ernst genommen, dass Räume nicht nur Kulisse für Bildung sind, sondern selbst Teil des Lernprozesses.

Was mich auch persönlich überzeugt, ist die architektonische Qualität dieses Gebäudes. Es ist nicht nur funktional – es ist auch ästhetisch anspruchsvoll. Die klare Struktur, die großzügige Belichtung und die ausgewählten Materialien schaffen eine Atmosphäre, die zum Lernen einlädt. Die neue Emmy-Noether-Schule wird in Lernclustern organisiert – also in räumlich zusammengefassten Einheiten mit Unterrichts-, Aufenthalts- und Teamräumen für jede Jahrgangsstufe. Dieses zukunftsweisende Konzept fördert eigenverantwortliches Lernen und stärkt die Zusammenarbeit im Kollegium. Es schafft eine lernfreundliche Umgebung, die pädagogische Vielfalt und individuelle Förderung ermöglicht.

Rede unseres Stadtverordneten Kai Schmidt zum Abschluss eines Kooperationsvertrags mit Design FRM

Wir GRÜNE schauen gerne auf moderne Stadtentwicklungen – und das nicht nur lokal, sondern auch im internationalen Vergleich. Wenn wir etwa Trends aus Paris, Kopenhagen oder Utrecht auf Offenbach übertragen wollen, wird oft geschmunzelt: Paris mit Offenbach vergleichen? Aber genau das ist jetzt unser Moment – denn im kommenden Jahr sind wir Weltdesignhauptstadt als Teil der World Design Capital 2026.

Rede unseres Fraktionsvorsitzenden Tobias Dondelinger zum CDU-Antrag „Offenbach soll sauberer werden – Müllsünder mit mobiler Videoüberwachung überführen“

Der vorliegende Antrag ist abzulehnen. Das sollten wir aber davon trennen, wie wir die Situation mit Müllablagerungen empfinden, die an einigen Stellen im Stadtgebiet so regelmäßig neu entstehen, wie sie abgeräumt werden. Denn es ist klar, dass sich hierdurch viele Offenbacher:innen gestört fühlen.
Videoüberwachung ist ein Instrument, dass mit erheblichen Eingriffen in die Persönlichkeitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern verbunden ist. Ob hierdurch mehr Sicherheit entsteht, sei dahingestellt.

Neubau der Emmy-Noether-Schule setzt Maßstäbe – Grüne für Nachbesserungen im Umfeld

Unsere Fraktion sieht den anstehenden Beschluss zum Neubau der Emmy-Noether-Schule als ein zukunftsweisendes Bauvorhaben für Offenbach.
Der aktuelle Planungsstand des Umfelds wurde kürzlich vorgestellt, derzeit sieht er noch Parkflächen vor der Schule vor. Aus Sicht der Grünen ist unter anderem dieser Punkt zu überarbeiten, denn ein- und ausparkende Autos sowie Elterntaxis sind gerade am Morgen potenzielle Unfallquellen für die ankommende Schüler:innenschaft. Stattdessen sollte die Schulumgebung Gefahrenstellen konsequent vermeiden – etwa durch sichere Wegeführungen, reduzierte Geschwindigkeit und geschützte Fuß- und Radwege.

Rede unserer Stadtverordneten Nata Kabir zur Neuverteilung der Mittel für den Ganztag

Die Personal- und Finanzsituation ist schwierig – und das nicht nur bei uns. Viele Kommunen, viele in der Politik, haben gehofft: Vielleicht wird der Ganztagsausbau ja doch nochmal verschoben. Auch manche Grundschule hat diese Hoffnung geteilt. Überall hört man: Es fehlt an allen Ecken und Enden! Geld, Personal, Strukturen. Der Bund gibt uns eine weitere Aufgabe – und wir sollen sie schultern. Und viele sagen: Wir schaffen das nicht rechtzeitig. Das sei zu viel.

Aber: Der Ganztag kommt 2026 an die Grundschulen.

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