Natascha Kabir

34 Jahre, Fraktionsgeschäftsführerin

Mail: nata.kabir@posteo.de
twitter: @die_kabir

Warum sich Nata im Stadtparlament engagiert:

Offenbach verändert sich und das ist gut so, denn Stillstand bringt uns nicht weiter. Aber „von allein“ wird nicht alles gut, das beste Beispiel ist der Wohnungsmarkt. Deshalb will ich Veränderungen mitgestalten, mit gefördertem Wohnraum, mit Platz für‘s Rad, für Grün, für Kunst und Kultur und für Kinder.

Damit alle gute Startbedingungen im Leben bekommen, brauchen wir gerade in Offenbach die beste Kinderbetreuung von Anfang an und mehr (Schul-)Sozialarbeit. Jede:r hier, soll alles werden können – übrigens auch Stadtverordnete oder Verwaltungsangestellter. Momentan findet sich ein großer Teil unserer Einwohner*innen weder im Parlament noch in der Verwaltung wiedergespiegelt. Daran müssen wir arbeiten, denn auch das gehört zu einem guten Zusammenleben.

Der Süden unserer Stadt ist eher selten Thema. Von der Rosenhöhe bis zum Buchhügel hat Offenbach viel zu bieten, die Entwicklung dieser Viertel steht aber kaum auf der Tagesordnung. Insbesondere das Lauterborn ist mir ein Anliegen: In den kommenden Jahren wird Lauterborn ein neues Jugend- und Familienzentrum bekommen, schon länger etabliert ist die Quartiersarbeit. Trotzdem bleibt es für mich ein Viertel, dessen Belange zu wenig präsent sind und leicht aus dem Blick geraten. Daran will ich etwas ändern.

Ich fühle mich als typische Offenbacherin: Meine Eltern kommen von weit weg, ich bin hier geboren und aufgewachsen – eine Kombination, die ich mit sehr vielen Menschen in dieser Stadt teile. Offenbach ist mein Zuhause, weil „Menschen wie ich“ hier nichts Außergewöhnliches sind und ich mich wohl und sicher fühle. Als Großstadtkind schätze ich, dass in und um Offenbach alles, was man zum Leben braucht – auch ohne eigenes Auto – gut erreichbar ist. In diesen Corona-geplagten Zeiten merke ich, wie wichtig Kulturangebote eigentlich sind und wie sehr sie jetzt fehlen. Der Kultur wieder auf die Beine zu helfen wird eine wichtige Aufgabe der kommenden Jahre sein.

Seit gut einem Jahr lebe ich im Lindenfeld, und merke, wie toll der Grünring für alle Generationen ist, und wie wichtig mehr Grün und mehr freier Bewegungsraum für Kinder in der Stadt wäre. Auch (oder gerade?) als Einheimische bietet Offenbach mir immer wieder neue Seiten zum Entdecken.