Stadtverordnete legen Grundstein für politisches Empowerment für Frauen und Mädchen

Junge, weibliche Stadtverordnete haben sich über Fraktionsgrenzen hinaus zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Programm zum Empowerment von Frauen in der Politik auf den Weg zu bringen. Mit dem Programm „Empowerment durch politisches Mentoring für Mädchen und junge Frauen in Offenbach“ wollen die Stadtverordneten Basak Taylan-Kiran, Hülya Selçuk-Tuna, Dr. Sabrina Engelmann, Natascha Kabir (Bündnis 90/Die Grünen), Kim Sarah-Speer (CDU), Julia Endres (Ofa), Anja Kofahl (FDP), Gizem Erinç-Çiftçi, Maike Reichartz, Sophie Steiner (Die Linke), Helena Wolf, Lauren Schabacker, Yasmin Mahlow-Vollmuth, Hibba Kauser (SPD) in Zusammenarbeit mit der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Frau Dr. Inga Halwachs Akzente setzen und auf ein wesentliches Problem in der Politik hinweisen.

„Frauen sind immernoch unterrepräsentiert in der politischen Landschaft. Das ist ein Zustand, den wir so nicht mehr hinnehmen können oder wollen“, erklären die Initiatorinnen. Das Programm soll Mitte 2022 an den Start gehen. Ein Konzept ist in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Halwachs und dem Stadtverordnetenbüro in Erarbeitung. „Wir siedeln unser Empowerment Programm am Stadtverordnetenbüro an und sind sowohl dem Büro, hier namentlich Frau Waltraud Schäfer und Frau Winta Mehari, als auch Frau Dr. Inga Halwachs dankbar für die gute Zusammenarbeit“, so die Stadtverordneten.

„Ich freue mich über diese Kooperation und die Chance, mit diesem Projekt Mädchen in Offenbach für Politik zu begeistern, denn die Mädchen heute sind die Gestalterinnen der Gesellschaft von Morgen“, so Inga Halwachs. Mit dem Mentoring-Programm soll eine Verknüpfung zwischen jungen weiblichen Politikerinnen und interessierten Frauen und Mädchen geschaffen werden. Die Stadtverordneten erläutern: „Hierbei wollen wir ein Kennenlernen, Begegnungen und Bekanntschaften möglich machen. Darüber hinaus wollen wir Mentorinnen für junge Frauen und Mädchen sein, wir wollen sie in die politische Welt einführen, zu Sitzungen und ins Parlament mitnehmen, sie unterstützen mit Workshops und empowern, damit sie in 5 Jahren selber für die Wahl kandidieren oder in anderen politischen Bereichen aktiv werden können.“

Was sie verbinden würde, seien die Kommentare, das diskriminierende Verhalten und der Umgang in Gesellschaft und Politik, den sie als Frauen erleben. „Aber wir erleben trotzdessen auch wie stärkend es sein kann, wenn wir als Frauen zusammenstehen und uns gegenseitig ermutigen. Wir machen deshalb gemeinsam den Beginn in die richtige Richtung.“ Der Haushaltsänderungsantrag wurde in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung mit der Mehrheit der Stimmen von den Fraktionen der Grünen, CDU, OFA, FDP, Die Linke und SPD angenommen.

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