Der Rumpenheimer Schlosspark und sein Baumbestand. Ein Trauerspiel seit vielen Jahren und leider auch ein Lehrstück zum Thema „Klimaerwärmung und deren Folgen“. Denn die meisten Schwierigkeiten, welche im Schlosspark aufgetreten sind und zum Baumsterben und Baumfällungen geführt haben, sind tatsächlich Folgen der Klimaerwärmung. Und es ist auch ein Lehrstück dafür, wie immens hoch die Folgekosten für die Gesellschaft sind, wenn man am Klimaschutz spart und/oder Klimaschutz nicht ernsthaft betreibt. Mit diesem Projektbeschluss ist es jedoch ein guter Tag heute für den Schlosspark und seinen Baumbestand und es zeigt wieder, wie wichtig und richtig der Beschluss war, dass wir in Offenbach auf das Schwammstadt-Prinzip setzen. Denn damit können wir die Folgen der Klimaerwärmung zumindest etwas abmildern.
Parkanlagen
Rede unseres Fraktionsmitglieds Dr. Sybille Schumann zum Bebauungsplan Kaiserlei Nordost
Wir werden heute die Offenlage des Bebauungsplanes 652B „Kaiserlei Nordost; östlicher Teil“ beschließen. Dahinter verbirgt sich das Areal direkt am Main, zwischen dem seit 2022 mit dem Projektnamen Namu angekündigtem Holzhochhaus im Westen und dem Danfoss Gebäude im Osten. Mit diesem Bebauungsplan wird auch der Park am Nordkap, der bereits im Bebauungsplan 652A einer Teilfestlegung unterlag, die abschließende Flächenfestlegung erhalten, wenn dann dieser Bebauungsplan – nach der nun zu erfolgende Offenlage – zusammen mit dem noch abschließend zu verhandelnden städtebaulichen Vertrag von uns beschlossen werden wird.
Newsletter der Fraktion Oktober 2024
Liebe Freundinnen und Freunde,
normalerweise sparen wir die Einlassungen der AfD aus den Parlamentssitzungen großzügig aus. Aber einen erhellenden Moment der Selbstentlarvung hatte die letzte Sitzung zu bieten, den wir mit Euch teilen möchten. Mindestens der Wortführer der AfD fühlte sich angesprochen, als Tobias in seiner Rede zum Nachtragshaushalt folgendes sagte: „Die gesellschaftliche Stimmung ist mies, die Menschen haben Angst, Armut nimmt zu und rechtsradikale Rattenfänger reiben sich die Hände und schüren feixend Hass gegen Minderheiten und Menschen, die anders sind als sie.“ In einer persönlichen Erklärung stellte Tobias richtig, dass er niemanden direkt angesprochen hat. Offenbar findet sich die AfD aber selbst in diesem Satz wieder?
Herzliche Grüße
Sabrina und Tobias
Rede unserer Stadtverordneten Patricia Bhend zum Antrag „Hafengarten verstetigen“
Der Hafengarten muss bleiben‘ – das ist seit langem die Forderung der vielen Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die sich hier von Frühling bis Herbst zum ‚Urban Gardening‘ treffen. Sie bauen mitten in der Stadt Obst und Gemüse an und freuen sich an der selbst produzierten Ernte. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen können im Hafengarten kostenfrei eine Parzelle bewirtschaften und ihr Gemüse in Kisten, Kübeln oder anderen kreativen Konstruktionen ziehen. Und das Wichtigste: sie kommen miteinander in Kontakt und tauschen sich aus. Zudem finden hier kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Kinoveranstaltungen oder Flohmärkte statt. Der Hafengarten ist eine grüne Oase und interkultureller Treffpunkt am Rande des dichtbebauten Nordends, die für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich ist.
Hafengarten soll bleiben
Wir haben zusammen mit unseren Koalitionsfraktionen von SPD & FDP einen Antrag zum Erhalt des Hafengartens eingereicht, der auf der nächsten Stadtverordnetenversammlung im Oktober Thema sein wird.
Ursprünglich war der Hafengarten als temporäre Zwischennutzung gedacht, um später einer kleinen Parkanlage, dem Gutsche-Park zu weichen. „Für uns steht fest, dass der Hafengarten bleiben soll. Diese grüne Oase mitten im dichtbebauten Hafengebiet aufzulösen wäre nicht nur für die betroffenen Gärtner:innen ein Verlust“, ist sich unser Fraktionsvorsitzender Tobias Dondelinger sicher, der selbst auch mal Hafengärtner war. Der Hafengarten biete ein niedrigschwelliges Naturerlebnis mitten in der Großstadt. „Es ist eben doch etwas Besonderes das selbstgezogene Gemüse zu essen, man lernt dabei Lebensmittel anders zu schätzen“, weiß Tobias aus Erfahrung.
Rede unseres Fraktionsmitglieds Nata Kabir zum Freie Wähler-Antrag „Temporäre Umkleiden und Toiletten für das Wasserspielfeld Aliceplatz“
Am Aliceplatz wird es zum zweiten Mal in Folge ein allgemein zugängliches, kostenfreies Wasserspielangebot geben, gut so. Denn wir haben viel zu wenige Möglichkeiten uns in der Stadt zu erfrischen und abzukühlen.
Was all die Orte in Offenbach, die Wasserspiele anbieten, gemeinsam haben: Es gibt da weder dauerhaft zugängliche, öffentliche Toiletten, noch Umkleiden. Und, zumindest Umkleiden habe ich da auch wirklich noch nie vermisst.
Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Sabrina Engelmann zum Antrag: „Entwicklung des Blockinnenbereichs Hospitalstraße/ Mittelseestraße“
Mit dem uns vorliegenden Magistratsantrag bekommt Offenbach nicht nur einen neuen Park mit 3.500 m2 Fläche, sondern auch eine Quartiersgarage. Über beides freuen wir Grüne uns sehr.
Der Park wird der südlichen Innenstadt zwischen Hospitalstraße und Mittelseestraße beziehungsweise der Bewohnerschaft dieser Gegend wirklich gut tun. Denn wenige Quartiere sind so verdichtet und so versiegelt wie die südliche Innenstadt. Hier kann also echter Freiraum geschaffen werden, der zudem sehr notwendigen grünen und erfrischenden Aufenthaltsraum für die Menschen des Quartiers und der ganzen Stadt bietet.
Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Sabrina Engelmann zum Antrag „Gießkannenwagen und Sitzgelegenheiten für die Offenbacher Friedhöfe“
Schon 2022 hatten wir als Koalition gemeinsam mit der CDU-Fraktion einen Prüf-und-Berichts-Antrag gestellt, um die Möglichkeiten zur Bereitstellung von Gießkannenwagen, Klappstühlen und weiteren Parkbänken auf den Friedhöfen zu prüfen.
Wir folgen mit diesem gemeinsamen Antrag also den Vorschlägen der Friedhofsverwaltung und hoffen so, den Menschen, die den Neuen Friedhof in Offenbach besuchen, das Leben ein wenig zu erleichtern.
Grüne zu Gast bei OMC-C und GaLaBau Stenger
Mit Kapuzinerkresse das Stadtklima verbessern? Das geht! Auf der Suche nach innovativen Ideen für mehr Grün in der versiegelten Stadt haben sich Mitglieder unserer Fraktion bei zwei Unternehmensbesuchen schlau gemacht.
Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Dr. Sabrina Engelmann zum Antrag „Baumbestand in Offenbach“
In den durch den Klimawandel immer heißer und trockener werdenden Sommern sind Bäume zentral für die Aufenthaltsqualität in der Stadt. Genau jener Klimawandel sorgt jedoch seit einiger Zeit schon dafür, dass immer wieder Bäume in der Stadt sterben. Seit einigen Jahren ist nun die Bilanz zwischen abgestorbenen und gepflanzten Bäumen in Offenbach leider negativ. Ein Trend, der uns Grünen große Sorgen macht.
Aus diesem Grund haben wir zusammen mit unseren Koa-Partnern den vorliegenden Antrag auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Baumbestand zunächst zu erhalten und langfristig wieder zu erhöhen – und zwar nachhaltig.